Chronik

Im Jahr 1920 wurde der Verein, damals noch  Knüppelmusik genannt, von den Gründungsmitgliedern Anton Papenkort, Konrad  Obergassel, Heinrich Obergassel, Theodor Berhorst, Josef Rempe und Heinrich Rempe ins Leben gerufen und spielte in dieser Besetzung fast 10 Jahre.

Ab 1930 bis 1939 wuchs der Verein auf 19 Trommler und Flötisten an.

Durch den 2. Weltkrieg wurden die Vereinsaktivitäten unterbrochen, aber bereits 1945 wieder auf- genommen. Der Verein wuchs kontinuierlich und wurde zu einem festen Bestandteil der Volksfeste in Thüle sowie einigen Nachbarorten.

Eine für die damalige Zeit einzigartige Entwicklung der Spielmannsmusik erfuhr der Verein durch Kontakte zum Spielmannszug Mühlheim-Styrum in den Jahren ab 1955. Adolf Votsmeier, ebenfalls auch Thüler Flötist, gehörte diesem Verein an und vermittelte in seiner Urlaubszeit im Heimatort einige neue Musikstücke.

Immer mehr Jugendliche kamen zum Verein und ließen sich musikalisch ausbilden. In den Jahren 1971 und 1972 besuchten einige von ihnen Lehrgänge des Musikhauses Lyra in Münster, wo der auch heute noch gern gehörte „Mars der Medici“ und das Spielen nach Noten vermittelt wurde. Diese Ausbildung wurde fortan im Verein umgesetzt und führte zu einer weiteren raschen Entwicklung.

In den Jahren ab 1978 wurden seitdem regelmäßig Wettstreite für Spielmannszüge im Sauerland und Münsterland besucht. Die größten Erfolge wurden 1990/91 mit ersten Plätzen in Suttrop und Züschen sowie einem zweiten Platz in der Oberstufe 1998 in Bettinghausen gefeiert.

Bei den Jubiläumsfesten 1980 und 1990 wurden selbst Wettstreite für Spielmannszüge ausgerichtet. Vereine aus dem Sauerland und Münsterland, zu denen man über Jahre Kontakte geknüpft hatte, boten einen musikalischen Hochgenuß.

Unvergessen bleiben aus der Vergangenheit auch die Auftritte beim Karneval in Leverkusen sowie auf der Bielefelder Alm in der ersten und zweiten Bundesliga.

Das ganze Jahr über wirkt der Spielmannszug bei zahlreichen Veranstaltungen in Thüle und den Nachbarorten mit. Dazu zählen die Schützenfeste in Thüle, Upsprunge, Bentfeld, Schöning und Salzkotten sowie der Karnevalsumzug in Delbrück, wo der Verein zum Teil schon seit 40 Jahren Musik betreibt.

Bis zum Jahr 1956 war der Stabführer gleichzeitig auch Vorsitzender des Vereins

Unvergessen bleibt Klemens Weber, der seit 1956 über 40 Jahre bis zum Jahr 1997 als Vorsitzender die Geschicke des Vereins vorbildlich geleitet hatte.

In den vergangenen 90 Jahren fungierten als Stabführer:

 

Name von – bis
Anton Papenkort
Heinrich Rempe
Josef Reiling
Georg Tüllmann  1938 – 1987
Klaus Winkler  1987 – 2011
Reinhold Voßebürger  2012 bis heute

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